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Porträt Zweigstellenleiter DAA Hamburg

In der Kürze liegt die Würze: Wie beschreiben Sie sich in drei Worten?

Herz, Hand und Hirn – und ich hoffe, das sehen auch die Kollegen so.

 

Wer ist Ihr bester Ratgeber?

Neben vielen Kollegen sicher mein achtjähriger Sohn, der regelmäßig für anderen Input als Arbeitsthemen sorgt.

 

Wie sind Sie in die Bildungsbranche gekommen?

Unterrichtstätigkeit für Jugendliche schien ein passender Nebenverdienst neben meinem Promotionsvorhaben, was daraus werden würde, ahnte ich nicht.

 

Auf welche drei Dinge können Sie während eines Arbeitstages nicht verzichten und warum?

Auf geschnittene Äpfel statt Süßigkeiten, mein Notizbuch und meinen geliebten Muji-Stift, um mich in Besprechungen zu strukturieren.

 

Bildung – Was bedeutet das für Sie in fünf Sätzen?

Frei nach Humboldt sollte Bildung helfen, autonome Individuen und Weltbürger hervorzubringen. Selbstbestimmung und Mündigkeit kann nur durch den Gebrauch von Vernunft entstehen. Bildung ist auch Voraussetzung von sozialer und kultureller Sozialisation. Bildung ist eben deshalb nicht nur berufsbezogen und von wirtschaftlichem Interesse frei. In unserer Arbeit steht natürlich eine berufliche Bildung und Integration im Vordergrund.

 

Welche fünf „Zutaten“ dürfen bei einem guten Bildungsträger nicht fehlen?

Pragmatische und kluge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, angemessene Lernumgebungen, Beziehungsarbeit mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Praxisnähe und eine handlungsorientierte Herangehensweise.

 

Was macht die DAA Hamburg aus?

Ihre hohe Flexibilität und viele spannende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – so banal es sich anhört, so richtig ist es.

 

Mit wem würden Sie am liebsten einmal den Kochlöffel schwingen und warum?

In der Küche bin ich nicht teamfähig … dort arbeite ich lieber vor mich hin. Aber im Ernst: Ich habe einen alten Freund und sehr guten Koch über die Jahre aus den Augen verloren, mit ihm würde ich sehr gern einmal kochen. Und essen. Vielleicht auch Wein trinken …

 

Was machen Sie nach Feierabend?

Wenn ich es morgens nicht geschafft habe: Laufen. Ich lese gern und viel – fachliches wie auch Belletristik. Und ein fester Vorsatz: Mehr Live Musik. Regelmäßig allerdings auch Lego spielen mit meinem Sohn.

 

Wer hat Sie zuletzt besonders beeindruckt?

Es gab in letzter Zeit einige Menschen, die mir gegenüber sehr offen, ehrlich und auch hilfsbereit waren, obwohl wir uns noch nicht lange kennen. Das finde ich wirklich beeindruckend.

Interview: Jennifer Lorch